In den kommenden Monaten will die CDU das Stadtgebiet auf gefährliche und mangelhafte Stellen untersuchen. Insbesondere riskante Fuß- und Radwege, Kreuzungen und unübersichtliche Einfahrten sollen entdeckt, dokumentiert und entschärft werden. Für diese Arbeit wurde nun der Arbeitskreis „Sicherer Schulweg“ gegründet.
Uns geht es dabei vor allem um die Wege der Kinder zu Schule und Kindergarten.
Ziel des Arbeitskreises ist es, in Zusammenarbeit mit den Eltern und Schulen konkrete Verbesserungsvorschläge zu sammeln und diese auch umzusetzen.
Im Gemeinderat wollen wir die kritischen Stellen auf die Tagesordnung bringen und die optimale Lösung finden.
In den nächsten Monaten plant die CDU zu diesem Thema eine Reihe von Informationsveranstaltungen in allen Stadtteilen. Bitte beteiligen Sie sich daran, wenn Ihnen die Sicherheit Ihrer Kinder wichtig ist!
Alle Kontaktinformationen finden Sie in der Rubrik
Der CDU-Arbeitskreis Sicherer Schulweg hat an der Kreuzung Löchgauer Straße – Karl-Gärtner-Straße inzwischen den ersten Vororttermin durchgeführt. Der Termin fand zusammen mit zahlreichen Eltern am vergangenen Donnerstag (05.02.2009) ab 7.20 Uhr statt. Eltern hatten auf diese viel befahrene Kreuzung aufmerksam gemacht, die täglich von vielen, auch jüngeren, Schulkindern überquert wird.
Seit der ersten Veröffentlichung sind beim Arbeitskreis bereits eine Vielzahl von Anregungen und Ideen zu gefährlichen Punkten auf Schul- und Kindergartenwegeneingegangen. In den nächsten Wochen wird der Arbeitskreis alle Vorschläge aufgreifen und prüfen.
Vororttermin des CDU-Arbeitskreises Sicherer Schulweg:
Überquerung der Großingersheimer Straße für Kinder sehr problematisch
Eine Vielzahl von Anregungen brachte der jüngste Vororttermin des CDU-
Arbeitskreises Sicherer Schulweg für die Kreuzung Großingersheimer
Straße / Moltkestraße zutage. Über diese Kreuzung führt der Schulweg
zahlreicher Kinder, die die Sandschule besuchen.
Die Großingersheimer Straße ist die wichtigste Ost-Westverbindung für
den überörtlichen Verkehr zwischen Pleidelsheim/Ingersheim und
Sachsenheim/Vaihingen. In den letzten Jahren hat insbesondere der
Schwerlastverkehr spürbar zugenommen. Auf Höhe der Moltkestraße steht
an der Fußgängerampel auf südlicher Seite nur ein extrem kleiner
Gehsteig für die wartenden Schulkinder zur Verfügung. Da die
gegenüberliegende Straßenseite jedoch wesentlich mehr Platz bietet,
bittet die CDU die Stadtverwaltung zu prüfen, ob die Großingersheimer
Straße in diesem Bereich circa ein bis eineinhalb Meter nördlich
ausgebuchtet werden kann, so dass südlich (also auf der Seite zur
Moltkestraße hin) zusätzlich Fläche für den Gehweg gewonnen wird.
„Möglicherweise kann die Stadt den schmalen Grünstreifen vor dem
Ladengeschäft erwerben“, so Karin Geiger, eine der Sprecherinnen des
Arbeitskreises. Die CDU verspricht sich hierdurch zweierlei Verbesserungen:
zum einen ergäbe sich wesentlich mehr Platz für die wartenden Kinder,
zum anderen würde der KfZ-Verkehr an dieser Stelle durch eine leichte Biegung der Straße abgebremst.
„Sollte dieser Vorschlag nicht realisierbar sein, käme als Alternative eine geringfügige Verlegung oder Verbreiterung des Überwegs in Frage, so dass die Kreuzung in direkter Linie entlang des Straßenverlaufs Moltkestraße – Bolzstraße überquert werden kann“, erklärt Birgit Fischer-Bezner, die Co-Sprecherin des Arbeitskreises. Bereits heute sei zu beobachten, dass gut die Hälfte der Schulkinder diesen direkten Weg über die Straße nehmen. Auch durch eine farbliche Kennzeichnung des Überwegs ließe sich die Verkehrssicherheit erhöhen. Schließlich sei als Ergänzung zu überlegen, ob die Autofahrer durch ein Hinweisschild auf den kreuzenden Schulweg aufmerksam gemacht werden sollten.
Der Arbeitskreis plant in den nächsten Wochen eine Reihe von weiteren
Besichtigungen. Sämtliche Vorschläge werden anschließend ausgewertet
und zusammengefasst an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Weitere
Anregungen können an schulweg@cdu-bi-bi.de gemailt oder an die CDU-Geschäftsstelle in der Laiernstraße 35 geschickt werden.
Kreuzung Schwarzwaldstraße umständlich und gefährlich
Die stark belastete Schwarzwaldstraße und die dort abzweigende Landesstraße nach Sachsenheim sind für Fußgänger und Radfahrer ein umständliches und teilweise gefährliches Hindernis. Dies ist die Auffassung des CDU-Arbeitskreises „Sicherer Schulweg“ nach einem Vororttermin, der vor wenigen Tagen stattgefunden hat.
Die CDU bemängelt insbesondere die enge Unterführung der Bahnbrücke, wo sich Fußgänger und Radfahrer in beiden Richtungen begegnen. Zu gefährlichen Situationen kommt es auch, wenn Bahnbenutzer im stockenden Verkehr an der Abbiegespur aus einem Auto steigen.
Mit der Bahn ankommende Schüler können die Kreuzung in Richtung Schulzentrum nicht in einem Zug überqueren, sondern müssen auf der Mittelinsel warten, die aber für die Rushhour nicht ausreicht. Dies bedeutet insbesondere bei dämmrigem Licht ein Risikopotential.
Seitens des Arbeitskreises wird angeregt, die Mittelinsel zu vergrößern und kurzfristig an der Bahnunterführung ein Absperrgeländer anzubringen. Auf längere Sicht müssten größere bauliche Veränderungen an der Schwarzwaldstraße vorgenommen werden, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu erhöhen.
Vororttermin Wobach-Baustelle am 1.04.2009
Bei der Ortsbegehung an der Wobachbaustelle am 01.04.2009 konnten sich Eltern, Mitglieder des Arbeitskreises "Sicherer Schulweg", einige Gemeinderäte und der Leiter des Ordnungsamtes , Herr Höfel, ein Bild über die Situation des Fahrrad- und Gehweges machen.
Es wurde festgestellt, dass dieser Weg an einigen Stellen durch Büsche und durch einen Baucontainer stark eingeengt war.
An diesen unübersichtlichen Stellen ist die Gefahr groß, dass schnell fahrende Fahrradfahrer Fußgänger verletzen.
Amtsleiter Höfel wurden verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Situation gemacht.