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Presse
07.05.2009, 16:52 Uhr | Übersicht | Drucken
Wozu braucht Bietigheim-Bissingen den Landkreis und die Region ?

Bericht über eine Informationsveranstaltung des CDU-Kreistagskandidaten OB a.D. Manfred List im Bissinger Dorfkrug


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Wozu braucht Bietigheim-Bissingen den Landkreis und die Region?

Über dieses Thema referierte der ehemalige Oberbürgermeister Manfred List in einer
Informationsveranstaltung der CDU im Bissinger Dorfkrug. Weitere Themen
waren der Einzelhandel und die geplante Erweiterung des Breuningerlandes.
Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Kai Hofmann begrüßte die zahlreich
Erschienen und hob dabei hervor,  dass diese Aufgabenstellungen der breiten Bevölkerung nur sehr wenig bekannt wären.
Manfred List ging darauf hin zunächst auf die Hauptaufgaben des Landkreises
ein. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit nannte er die stationäre
Krankenversorgung, das berufliche Schulwesen inklusive Sonderschulen, die
Kreisstraßen und die Abfallwirtschaft. Besonders am Herzen liegt List
allerdings die Versorgung älterer Menschen über die Kleeblattkonzeption am
Herzen.
Aufgabe der Region ist hauptsächlich die Erstellung eines in weiten Teilen
für Städte und Gemeinden verbindlichen Entwicklungsplanes, der
Wohnbauschwerpunkte und großflächigen Einzelhandel regelt.  In diesem
Zusammenhang stellte List auch klar, dass das Breuningerland keinen
Rechtsanspruch auf die vorgesehene Handelsflächenerweiterung von
10 000qm hat. Die beteiligten Gremien könnten deshalb sehr wohl die
Relevanz zu dem vorhandenen innerstädtischen Einzelhandel abwägen.

Ein klares Bekenntnis legte List zum Bahnprojekt Stuttgart 21 ab. Nur so sei eine

weitere Einbindung in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz möglich.

Außerdem verkürze sich die Fahrzeit von Bietigheim-Bissingen an den Flughafen erheblich.

Erhebliche Versäumnisse in der frühzeitigen Aufklärung und Einbindung der Bevölkerung hätten den Widerstand gegen Stuttgart 21 leider unnötig verstärkt.

Kai Hofmann schloss die Veranstaltung mit der Hoffnung auf eine Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung nach dem Vorbild der Schweizer Kantone.
Sigfried Mutter -Pressesprecher- 




aktualisiert von Petra Brenner, 07.05.2009, 16:58 Uhr

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